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Protest
25,00 € *
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"Make Love Not War", "Soyez réalistes, demandez l'impossible", "Keine Macht für Niemanden", "We are the 99%" - durch die Geschichte der vergangenen Jahrzehnte zieht sich ein konstanter Strom von widerständigen Äusserungen und Praktiken im Hinblick auf die herrschenden Verhältnisse. Was von den Rändern der Gesellschaft in deren Mitte dringt, meist ungeordnet und unbändig, manchmal gewalttätig, selten kontrollierbar, bricht sich Bahn in Form eines Protestes. Dieser findet in (realen oder virtuellen) Räumen statt und wird von (ebenso realen und virtuellen) Körpern vollzogen. Die Räume und die Körper, auf die sich der Protest bezieht, sind jene der Politik und der Gesellschaft. Virtuos und kreativ bedient er sich der aktuellen Zeichen und Symbole, unterwandert und verwandelt sie, schafft neue Ästhetiken und Bedeutungen und öffnet so einen Raum, der sich der Kontrolle entzieht. Ironie, Subversion, Provokation sind ihm Mittel, um aus der Position der Machtlosigkeit dem kontrollierendenHerrschaftssystem kleine, aber spürbare Nadelstiche zu versetzen.Die Publikation Protest. präsentiert und reflektiert aktuelle und vergangene Formen von Protest und blickt aus verschiedensten Perspektiven auf die widerständischen Praxen marginalisierter Gemeinschaften. Sozial- und kulturgeschichtliche, soziologische und politologische Perspektiven spielen darin ebenso eine Rolle wie bildtheoretische, populärkulturelle oder kulturwissenschaftliche Ansätze oder aktuelle Positionen aus den Künsten. Dabei werden insbesondere auch aktuelle Entwicklungen in den Blick genommen wie die Virtualisierung des Protestes, seine Wendung ins Fiktive oder seine Instrumentalisierung in der Politik von Machthabern jeglicher Couleur.

Anbieter: buecher
Stand: 13.07.2020
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Recht auf Trauer
10,10 € *
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Die Bestattungspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen, insbesondere von Klassismus geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Zugehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern anonym bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten durch Klassismus, Rassismus und psychosoziale Normalitätsvorstellungen marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt.Francis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor_in hat ihren Platz. So geht es auch um widerständige Praktiken auf der Friedhofswiese, sei es durch die Forscher_in, Trauergäste, Aktivist innen und Mitarbeiter innen - ganz im Sinnevon "Rest in protest!".

Anbieter: buecher
Stand: 13.07.2020
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Recht auf Trauer
9,80 € *
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Die Bestattungspraxis in Deutschland ist von Machtverhältnissen, insbesondere von Klassismus geprägt. Aktuell werden immer mehr arme Menschen in Deutschland, für die keine Zugehörigen die Bestattungspflicht wahrnehmen (können), ohne Grabstein und Namen, ohne Trauerfeiern und Blumenschmuck von Gesundheits- und Ordnungsämtern anonym bestattet. Teilweise, wie z.B. in dem Berliner Bezirk Neukölln, finden die ordnungsbehördlichen Bestattungen monatlich als Sammelbeerdigung im Minutentakt statt. Oft wurden diese Menschen schon zu Lebzeiten durch Klassismus, Rassismus und psychosoziale Normalitätsvorstellungen marginalisiert und gesellschaftlich ausgegrenzt.Francis Seeck zeigt in diesem Buch den Zusammenhang zwischen Machtverhältnissen und Beerdigungspraktiken auf. Aber auch die eigene Geschichte der Autor_in hat ihren Platz. So geht es auch um widerständige Praktiken auf der Friedhofswiese, sei es durch die Forscher_in, Trauergäste, Aktivist innen und Mitarbeiter innen - ganz im Sinnevon "Rest in protest!".

Anbieter: buecher
Stand: 13.07.2020
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Spaß am Widerstand
18,00 € *
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"Der Spaß am Widerstand, die Verweigerung schulischer Leistungsanforderungen ratifiziert eine Erkenntnis: dass die beste Bildung nichts nützt, wenn der Arbeitsmarkt stockt. Im Eskapismus und den kleinen Rebellionen im Klassenzimmer, im Protest und der Subversion, die Paul Willis in der Gesamtschule beobachtet hat, bereiten sich seine Akteure auf die Übernahme untergeordneter Berufsrollen vor. Diese verläuft nicht blind, sondern als Antizipation und insoweit auch als echtes Lernen (Learning to Labour). Sie resultiert nicht nur aus dem Spaß am Scheiß, dem Versuch, hier und jetzt so viel wie möglich vom Leben zu haben bei Blindheit für das Morgen (oder auch Hellsicht: Was kann denn noch kommen?). In diesem Spaß werden nicht nur Lernprozesse zurückgewiesen, sondern auch gemacht. Das Lernen bezieht sich auf Formen von Männlichkeit und Körperlichkeit, auf das Organisieren von Dingen und Gelegenheiten. Die Verhaltsweisen der Rebellion, Verweigerung und Unterlaufung sind kollektive Praktiken der Bedeutungs- und Sinngebung und Positionierung gegenüber dem Arbeitsleben. Die antizi pierte Berufstätigkeit ist mit einer bestimmten Vorstellung von Ehre und Stolz verknüpft. Dieser Zusammenhang unterscheidet sie von Verweigerungspraktiken unter den Bedingungen von Arbeitslosigkeit und prekärer Beschäftigung. Obwohl sich die heutigen Bildungsverweigerer in den Haupt- und Sonderschulen genauso zu verhalten scheinen wie die englischen lads der 70er Jahre, steht hinter ihnen nicht mehr die psychische Stütze einer arbeiterlichen Stammkultur (Bude 2008). Dieselben Verhaltensweisen bekommen heute einen anderen Sinn. Sie sind nicht mehr nur eine Weise des Selbstausschlusses von Möglichkeiten individuellen Aufstiegs, sondern eine Weise des Selbstausschlusses von jeder Integration in Gesellschaft über eine existenzsichernde, Zukunftsplanung ermöglichende Arbeitstätigkeit (vgl. Castel 2008). Gültig sind die Beschreibungen von Paul Willis vor allem in ihrer Subjektorientierung, Resultat eines gesellschaftstheoretischen Ansatzes von Cultural Studies, der Individuen nicht als passive Träger von Strukturen begreift, sondern als Akteure, die auf die Anforderungen gesellschaftlicher Individualitätsformen eine aktive und kreative Antwort geben." (aus: Selber Schuld? Die neuen Unterschichten in der Soziologie von Hans Otto Rößer in: Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer 5.11.2010)

Anbieter: buecher
Stand: 13.07.2020
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Spaß am Widerstand
18,40 € *
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"Der Spaß am Widerstand, die Verweigerung schulischer Leistungsanforderungen ratifiziert eine Erkenntnis: dass die beste Bildung nichts nützt, wenn der Arbeitsmarkt stockt. Im Eskapismus und den kleinen Rebellionen im Klassenzimmer, im Protest und der Subversion, die Paul Willis in der Gesamtschule beobachtet hat, bereiten sich seine Akteure auf die Übernahme untergeordneter Berufsrollen vor. Diese verläuft nicht blind, sondern als Antizipation und insoweit auch als echtes Lernen (Learning to Labour). Sie resultiert nicht nur aus dem Spaß am Scheiß, dem Versuch, hier und jetzt so viel wie möglich vom Leben zu haben bei Blindheit für das Morgen (oder auch Hellsicht: Was kann denn noch kommen?). In diesem Spaß werden nicht nur Lernprozesse zurückgewiesen, sondern auch gemacht. Das Lernen bezieht sich auf Formen von Männlichkeit und Körperlichkeit, auf das Organisieren von Dingen und Gelegenheiten. Die Verhaltsweisen der Rebellion, Verweigerung und Unterlaufung sind kollektive Praktiken der Bedeutungs- und Sinngebung und Positionierung gegenüber dem Arbeitsleben. Die antizi pierte Berufstätigkeit ist mit einer bestimmten Vorstellung von Ehre und Stolz verknüpft. Dieser Zusammenhang unterscheidet sie von Verweigerungspraktiken unter den Bedingungen von Arbeitslosigkeit und prekärer Beschäftigung. Obwohl sich die heutigen Bildungsverweigerer in den Haupt- und Sonderschulen genauso zu verhalten scheinen wie die englischen lads der 70er Jahre, steht hinter ihnen nicht mehr die psychische Stütze einer arbeiterlichen Stammkultur (Bude 2008). Dieselben Verhaltensweisen bekommen heute einen anderen Sinn. Sie sind nicht mehr nur eine Weise des Selbstausschlusses von Möglichkeiten individuellen Aufstiegs, sondern eine Weise des Selbstausschlusses von jeder Integration in Gesellschaft über eine existenzsichernde, Zukunftsplanung ermöglichende Arbeitstätigkeit (vgl. Castel 2008). Gültig sind die Beschreibungen von Paul Willis vor allem in ihrer Subjektorientierung, Resultat eines gesellschaftstheoretischen Ansatzes von Cultural Studies, der Individuen nicht als passive Träger von Strukturen begreift, sondern als Akteure, die auf die Anforderungen gesellschaftlicher Individualitätsformen eine aktive und kreative Antwort geben." (aus: Selber Schuld? Die neuen Unterschichten in der Soziologie von Hans Otto Rößer in: Neue Rheinische Zeitung, Online-Flyer 5.11.2010)

Anbieter: buecher
Stand: 13.07.2020
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Organisation - Vernetzung - Bewegung
44,90 € *
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Die Studie zu Kenia und Brasilien leistet einen erkenntnistheoretischen Beitrag, denn Einzelkonzepte der Bewegungsforschung werden miteinander kombiniert und durch Studien zur Transnationalität, Pfadabhängigkeit, Netzwerkanalyse oder Organisationssoziologie erweitert. Damit wird die Bewegungsforschung des globalen Nordens zugleich für die Analyse von Protest im globalen Süden fruchtbar gemacht. Ebenso werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowohl mit Blick auf die Frauenbewegungen und ihre Praktiken als auch bezüglich des gesellschaftlichen, politischen und transnationalen Kontexts deutlich und die Besonderheiten des jeweiligen Falls aufgezeigt.

Anbieter: Dodax
Stand: 13.07.2020
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Conflict in the City
32,00 € *
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Stadtentwicklung und Planungsfragen betreffende Konflikte stellen einen wichtigen Aspekt der Stadtpolitik dar. Gerade in Zeiten, in denen Städte massiven ökonomischen Krisen unterworfen sind und die Kommunalpolitik vermehrt durch post-politische? Reaktionen herausgefordert wird, gewinnen Themen wie sozialer Zusammenhalt und demokratische Repräsentanz an Bedeutung. Die Relevanz kommunaler Konflikte als Auslöser politischer Mobilisierung tritt besonders dann zutage, wenn Institutionen und Vorgehensweisen der Stadtpolitik den Erwartungen der örtlichen Bevölkerung nicht entsprechen.Die Fallstudien aus Städten auf der ganzen Welt untersuchen das Potenzial von Planungskonflikten, um Fragen der urbanen Demokratie zu diskutieren und verweisen dabei auf einige ihrer zentralen Herausforderungen: den vieldimensionalen Charakter der Stadtpolitik, das Spannungsfeld zwischen institutioneller Kontrolle und öffentlichem Widerstand, die räumliche Dimension von Protest und sozialer Mobilisierung, die Grenzen institutioneller Praktiken im Hinblick auf Bürgerbeteiligung und Konfliktlösung, den Kampf um neue demokratische Praktiken und Formen der Bürgergesellschaft.Dieser Band ist ein Beitrag zur Neubewertung von Konflikten in der Stadtentwicklung und -planung aus multidisziplinärer Perspektive und geht der Frage nach, inwiefern die Rolle der Planung in Theorie und Praxis dazu beiträgt, Konflikte in eine transformative Kraft für die Kommunalpolitik umzuwandeln.

Anbieter: Dodax
Stand: 13.07.2020
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Die Arbeitslager in der DDR
29,95 € *
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Im Zentrum der Studie steht der Strafvollzug in den Lagerhaftanstalten der DDR. Die Untersuchung bringt Licht in das weitgehende Dunkel, das die Arbeitslager in der DDR auch zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten immer noch umgibt. Wann und warum entschied sich die Staatsführung bzw. das Gefängniswesen des ostdeutschen Staates dazu, Lager als Vollzugsanstalten einzurichten? Weitgehend unklar sind der Aufbau der Lager und die Art und Weise der Unterbringung der Gefangenen. Gefragt wird zudem nach den Menschen, die in den Lagern inhaftiert waren und nach "dem" Haftalltag. Welche Praktiken machten das tägliche Miteinander im Lager aus? Welche Möglichkeiten hatten Gefangene, das Leben im Lager mitzugestalten? Gab es "Freiräume", Selbstbehauptung, Widerstand, Protest? Ein weiteres zentrales Thema ist die angestrebte "Umerziehung" von Gefangenen. Untersucht werden die Lager in der Maxhütte Unterwellenborn im damaligen Land Thüringen bzw. Bezirk Gera (Existenzzeitraum 1949-1991), im Kalibergwerk Sollstedt imBezirk Erfurt (1956-1965) und das Arbeitserziehungskommando Regis im Bezirk Leipzig (1962-1990).

Anbieter: Dodax
Stand: 13.07.2020
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Affekte regieren
18,00 € *
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Valentin Groebner, Michael Wildt: Leni Riefenstahl, Konskie, 12. September 1939. Hinschauen, fühlen, fotografiert werden (S. 5-14) / Jan Philipp Reemtsma: Warum Affekte? (S. 15-26) / Andreas Reckwitz: Praktiken und ihre Affekte (S. 27-45) / Frédéric Lordon: Institutionen in der Gesellschaft der Affekte (S. 46-73) / Juliane Rebentisch: Der schwache Bürger, die unreine Souveränität und das Phantom Öffentlichkeit (S. 74-91) / Veith Selk, Karsten Malowitz: Angst in Bielefeld. Über ein ausgeschlossenes Gefühl in der Systemtheorie (S. 92-116) / Tim B. Müller: 'Education sentimentale' nach dem Ersten Weltkrieg. Emotionale Bestandsvoraussetzungen der Demokratie (S. 117-135) / Bernd Greiner: Made in U. S. A. Über politische Ängste und Paranoia (S. 137-155) / Sven Opitz: Zeitnotstandsgesetze. Affekte und Recht im Antiterrorkrieg (S. 156-170) / Ulrich Bröckling: Gute Hirten führen sanft. Über Mediation (S. 171-186) / Greta Wagner: Besser werden. Praktiken emotionaler Selbststeuerung (S. 188-210) / Jens-Christian Rabe: Agieren, reagieren, abreagieren. Hass als populäre Kunst (S. 2011-224) / Jan Philipp Reemtsma: Über einige Witze (S. 249-258) /Literaturbeilage: Christoph Nübel: Neuvermessungen der Gewaltgeschichte. Über den 'langen Ersten Weltkrieg' (1900-1930) (S. 225-248) / Aus der Protest-Chronik (S. 261-270)

Anbieter: Dodax
Stand: 13.07.2020
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